Hilferuf nach dem Mädchen Momo

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Vielleicht kennen sie Einige, vielleicht auch nur vom Hören. Vielleicht kennt ihr dann auch ihre Geschichte und ihre wundersame Kraft.

Eine Welt, die unserer Realität zum Verwechseln ähnlich scheint, denn was sie unterscheidet, sind nur ein paar kleine Feinschliffe des Unmöglichen und vielleicht auch des Möglichen. Das Mädchen Momo kommt in diese Welt und scheint auch, zum Teil unmöglich und möglich zu sein.

Nun ist alles bereit, um eine Geschichte á la Michael Ende zu erzählen- mitreißend und durchdacht.

Wer denkt er sei zu alt für solche Kindergeschichten, der sollte erst Recht den Schritt wagen und lesen. Einige Kindergeschichten darf man nicht unterschätzen! Das habe ich vor allem bei diesem Beispiel selbst erkennen müssen. Michael Ende erschafft wunderbare Charaktere und lässt uns schmunzeln und mittrauern. Der Roman ist nämlich gar nicht so leicht zu schlucken, jedenfalls nicht, wenn man viel Mitgefühl mitbringt.

Ich hatte große Freude neben all dem Leid der Zeitdiebe und nach dem Lesen steigt das Gefühl und die Wertschätzung der Zeit sofort.

Erstaunlich ist es, dass unsere derzeitige Welt genau in das Bild der Menschen aus der Geschichte passt, bloß, dass diese von den grauen Herren der Zeit Sparkasse vereinnahmt werden. Stellt sich die Frage, von wem oder durch was wir vereinnahmt werden. Durch mehr Hektik und Zeitdruck werden wir vielleicht schneller an unser Ziel kommen, aber nicht glücklich sein.

Wer es ist nicht weiß, mag es nicht glauben – Grund genug, nach Michael Endes Buch zu greifen.

Zeit kann man nicht sparen. 

Wann ist Zeit zu etwas so Wertvollem geworden? Noch wertvoller als Geld. Denn alles Geld der Welt hat keinen Nutzen, wenn keine Zeit bleibt, es auszugeben. Wann hat unsere Welt angefangen, so geschäftig und hektisch zu sein? Ich kann mich nicht mehr an etwas anderes erinnern..

Denken wir zurück: Als Kind waren wir immerzu draußen und spielten, gingen zur Schule oder in den Kindergarten. Die Zeit bleibt die Gleiche, nur was wir damit anfangen, ändert sich natürlich, ganz  davon abhängig in welchem Lebensabschnitt wir uns befinden.

Ab und an ist es wichtig, die Augen zu schließen und zu überlegen, womit wir unsere Zeit verbringen. Ohne gleich zu bewerten.

In der Geschichte von Momo wird nicht nur Zeitsparen vorgehalten, sondern die Magie des Zuhörens und der Fantasie.

Durch dieses Buch habe ich mir erst richtig bewusst gemacht, was Zeit überhaupt ist. Ich habe mir vorgenommen, offener gegenüber allen möglichen Dingen zu werden und bewusst mal jemandem zu zuhören. Wann wurde euch das letzte Mal wirklich aufmerksam zugehört? Wann habt ihr das letzte Mal richtig jemandem zugehört? Solche Momente scheinen sich nur selten zu finden und verändern können nur wir es.  

,,Was die Menschen mit ihrer Zeit machen liegt in ihrer Verantwortung”, so der weise Meister Hora.

Wir entscheiden jeden Tag womit wir unsere Zeit verbringen und damit auch, was uns wichtig ist. Wofür tun wir bestimmte Dinge und was ist uns wirklich wichtig? Durch dieses Buch habe ich auch gelernt, dass die scheinbar unnützen Dinge, jene sind, die unser Leben zu dem machen, was es ist. Spielen und Tanzen sollte ich vielleicht mal öfter tun. Wie ist es bei euch? Liest und erkundet euch und die Welt um euch herum.

Vielen Dank Michael Ende für dieses wundervolle Geschichte! 

MOMO und andere Geschichten

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Wer soll dafür sorgen, dass die Dinge so verlaufen, wie du es dir vorstellst?

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DIE SINNES- DIÄT

Halt! Stopp! Nicht denken! Jetzt, jedenfalls für einen kurzen Augenblick, denn denken wird noch gefragt werden. Unsere Gedanken werden gelenkt, durch alles was uns umgibt, somit sind sehr davon abhängig, wie wir Dinge wahrnehmen.

Diät heißt nicht sofort, eine weitere Methode anders zu essen. In diesem Fall wird erklärt-  Diät bedeutet Lebensweise und dieses Buch strebt an, uns eine Lebensweise reich an Sinn zu geben. Was Sinn überhaupt ist und ob wir ihn überhaupt brauchen, wird natürlich auch vorgestellt.

Viel wichtiger ist, was das Gelesene mit uns macht, denn jedes Rezept, scheinen wir zu brauchen. Keine Kochrezepte, nein. Ein Rezept, ein Aha- Moment im Sturm der Fragen. Gleichzeitig scheint jeder Satz wie eine Herausforderung.

14 Rezepten entsprechen den 14 Kapitel  zu den Themen: Glück, Unzufriedenheit, Kommunikation, Unbekanntes, Freundschaft, Liebe, Gut und Böse, Perfektionismus, Tod, Angst und Zeit. Vor allem das Thema, nein eher Problem, Zeit, ist für uns ein markanter Punkt. Wir haben kaum Zeit und beschäftigt sein ist ein 24/7 Status.

Wer nicht aufpasst und macht über sich gewinnt wird von der Zeit verschlungen.

Wir können keine Zeit gewinnen indem wir sie sparen. Die Zeit wird immer weniger statt mehr.

Oft dachte ich mir, ob das ernst gemeint ist, ob das stimmt und man darf und soll ja auch nicht alles glauben. Hinterfragt! Das ist ebenfalls eines der Ziele dieses Buches. Zweifelt weniger und lauft nicht in eurem eigenen Hamsterrad, denn wir haben schon alles was wir brauchen, wir müssen uns dem nur öffnen. Mit jedem Rezept entdecken wir verborgene Fragen und Gedanken über unser selbst und den Menschen an sich.

Wir denken oft ,,Damit habe ich doch nichts zu tun. Das brauche ich nicht.”  

Erschreckend ist: das Buch hat seine Bestsellerlistenzeit zwar schon hinter sich, trotzdem passt jedes Problem in unser Jahrzehnt.

Traurig, dachte ich mir beim Lesen, denn anscheinend hat sich die Menschheit nicht weitgehend  entwickelt. Wie gut, dass es auch heute Gegenbewegungen gibt und Bücher, wie dieses, die uns die Augen und Köpfe öffnen wollen.

Sich losmachen vom fixieren der Dinge. Alles verändert sich. Nichts ist vorhersehbar. Nichts ist kontrollierbar. Schon gar nicht unser Leben.

Ein bisschen komisch ist es schon, dass die Philosophin und Autorin Rebekka Reinhard mit philosophischen Beratungen Menschen zu eigener Besinnung bringt. Einige lustige als auch merkwürdige Ereignisse in diesen Beratungen gibt sie wider und lässt uns nicht nur durch sie unseren eigenen Gedanken freien Lauf.  

Eudaimonia 

Sie schlägt auch eine Brücke zu verschiedenen Philosophen und philosophischen Richtungen und zeigt, was wir lernen können. Was wir aus dem Buch mitnehmen liegt ganz bei uns , denn wir müssen nicht alles sofort als wahr und richtig bezeichnen. Es gilt aber, den Blickwinkel zu erweitern und freisinnig in die Welt zu blicken.

Durch dieses Buch habe ich mehr gelernt, als mir jetzt wahrschienlich bewusst ist und ich lebe mit dem Ziel, das Leben als ein Kunstwerk zu sehen. Ein wunderschöner Gedanke, der auch aus diesem Buch stammt.

Unser Leben ist keine Option. Unser Leben ist wirklich und einzigartig. Es gibt keine Alternative. Wir müssen es leben.

Für wen ist ,,die Sinnes-Diät” ?

  • Für Menschen, die den immergleichen  Alltag satt haben, die aus ihrem Hamsterrad flüchten wollen, wenigstens gedanklich.
  • Für menschen, die bereit sind ihren Geist zu fördern
  • Für Menschen, die einfach nur dem Leben näher kommen wollen

Danke für dieses Buch, Rebekka Reinhard! Die Sinnes-Diät 

Wer soll dafür sorgen dass die Dinge so verlaufen wie du es dir vorstellst? – Seneca

5 Dinge, die ich von ,,Search Inside Yourself“ gelernt habe – Anleitung zum Glücklich Sein

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Glück. Ich wünsche Mir Glück für das neue Jahr, doch was steckt dahinter? Glück ist doch das Erste, was einem als Wunsch in den Sinn kommt. ,,Ich möchte glücklich sein.“ Oder ,,Ich möchte glücklicher werden“ Das bedeutet doch, dass wir im Moment nicht glücklich sind oder? Oder etwas ändern möchte, um dann sagen zu können, ich bin zufrieden mit mir und das macht mich glücklich. Es spielt jedoch überhaupt keine Rolle, ob das neue Jahr angefangen hat. Wir neigen nur dazu, mit dem anfangendem Jahr einen Neuanfang zu starten. Ich kam zu dem Schluss, dass der beste Zeitpunkt etwas zu ändern, Jetzt ist.

Deshalb: Frag dich was kann ich in meinem Leben besser machen.

Frage dich: Was kann ich heute tun, damit Gestern neidisch wird?

Das Buch ,,Search Inside Yourself“ hat viele interessante Gedanken, wie man glücklicher wird zusammengefasst und ich möchte nun wiederum diese zusammengefassten Ideen zusammenfassen.

Das Fundament dieses Buches und unseres Glückes beruht auf Achtsamkeit und Meditation.

Gefühle, Gedanken und Emotionen nehmen einen wichtigen Teil unseres Selbst ein. Meistens leiten Sie uns und verzerren unsere Sichtweise auf bestimmte Situationen. Wir sind regelrecht beherrscht von Ihnen.

Zu allererst ist es wichtig diese Empfindungen wahrzunehmen, ohne über sie zu urteilen. Und dann müssen wir uns vorstellen dieses Gefühl habe einen Platz in unserem Körper. Wir geben dem Gefühl einen Platz und beschreiben es, beschreiben, wie es sich auf uns auswirkt und was es mit uns macht. Wir dürfen dieses Gefühl jedoch keine Abneigung zeigen oder uns mit ihnen identifizieren, denn sie sind einfach eine Empfindung unserer Körpers.

Am besten gelingt das alles durch Meditation. Also einfach hinsetzen oder legen, Augen schließen und in sich hineinhorchen. Dabei sollte man zuerst auf die Atmung achten, um dann, den Körper nach und nach immer mehr wahrnehmen zu können.

Meditation ist dabei einfach nur Sein. Ja. Genauso wunderbar wurde es im Buch beschrieben. Wenn wir Meditieren dann können wir uns schlicht dem Zustand des Seins öffnen. Wir öffnen uns der Welt und lassen Glück ganz einfach zu.

Das Buch ,,Search Inside Yourself“ hält als Grundgedanken fest: Das Glück ist in dir drin, dort kannst du es finden (Passender Titel, was?)

Allgemein bekannt ist ja, dass man Andere so behandeln sollte, wie man auch selbst behandelt werden möchte. Jedoch sollte man sich dessen viel öfter bewusst sein. Möchten wir also kein Leid, so sollten wir es Anderen auch nicht wünschen. Genauso ist es mit Freude. Es ist ein bewiesener Nebeneffekt, dass man selbst Freude verspürt, wenn man Anderen etwas Gutes getan hat. Das muss nicht zwingend etwas Materielles sein. Wir können Anderen Freude entgegenbringen in dem wir Ihnen Aufmerksamkeit schenken oder ihnen zeigen, dass wir an sie denken.

Versuche einfach mal jemandem deine ungeteilte Aufmerksamkeit zu widmen, wenn er oder sie etwas erzählt. Du wirst merken, wie deine Gedanken springen oder du etwas Loswerden willst. Bleib einfach mit deiner Aufmerksamkeit bei der Person.

Da haben wir sie nämlich! Die Aufmerksamkeit spielt eine sehr wichtige Rolle für unser Glück. Denn nur wer aufmerksam genug ist, wird das Glück nicht verpassen. Deshalb ist die nächste Empfehlung, allem was uns umgibt, so viel Aufmerksamkeit wie möglich entgegen zu bringen. Dazu gehört vor allem die Menschen, die uns umgeben, unsere Umwelt, also auch unmittelbare Situationen und auch unser eigenes Handeln.

Dies kann sogar einfaches Gehen sein. Wir richten unsere innere Aufmerksamkeit auf unseren Körper und die Bewegung unserer Füße.

Wenn wir essen, dann sollten wir uns vollkommen darauf konzentrieren und es genießen, somit werden wir auch dankbarer damit umgehen.

Wenn wir etwas gern tun- Radfahren oder Tanzen und mit vollem Bewusstsein darin aufgehen, dann entsteht ein sogenannter Flow. Dabei sind wir mit unserer Aufmerksamkeit bei dem was wir gern tun und uns optimal herausfordert. Wir fühlen uns gut mit dem was wir tun und werden so zufrieden und glücklich mit uns selbst!

Diese Erlebnisse sind aber nicht besonders langanhaltend. Laut dem Buch ergibt sich dauerhaftes Glück, wenn wir Teil von etwas Größerem werden und es als sinnvoll empfinden. Dies ist ein langer Prozess den wir unser ganzes Leben durchmachen, denn wir beschäftigen uns intuitiv mit Dingen, die wir als wichtig anerkennen. So kommt es, dass wir uns für bestimmte Dinge einsetzen, Veränderungen, die uns sinnvoll erscheinen und glücklich sind wenn wir etwas erreicht haben.

Natürlich können wir nicht jeden Tag glücklich sein oder einfach so Sorgen vergessen, aber wir können an unserem Glück arbeiten, nach Dingen suchen, die uns wichtig sein, in denen wir gut sind. Dinge, die uns mal vergessen lassen. Also lasst uns unser Glück in uns selbst finden.

Die Kunst des richtigen Lebens – Der Alchimist

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Es ist eben nicht jeden Tag möglich, alles zu geben. Es ist nicht jeden Tagen möglich, glücklich zu sein. Und doch ist jeder Tag so wertvoll und Zeit so kostbar.

Ich lebe(…)Wenn ich laufe, dann mache nichts außer laufen. Und wenn ich kämpfen muss, dann wird es ein ebenso guter Tag zum Sterben wie jeder andere. Denn ich lebe weder in der Vergangenheit noch in der Zukunft. (..) Wenn du immer in der Gegenwart bleiben kannst, dann bist du ein glücklicher Mensch. – Paulo Coelho(Der Alchimist)

So,

Warum sind wir da und was wollen wir erreichen?

Stellen wir uns den Gang des Leben vor, so ist es zuerst ein Sprung mitten ins Geschehen. Als kleines Kind krabbeln und hüpfen wir sorglos über den Wohnzimmerteppich oder die Küche und scheren uns um nichts. Wir fangen an gemächlich mit laufen an, bilden uns.                                                                                                                                                        ,,Warum?“ ,,Um später einen guten Beruf auszuüben“ ,,Wozu?“ ,,Um gutes Geld verdienen zu können“ ,,Wofür?“ ,,Um sich Wünsche zu erfüllen, Urlaub machen vielleicht und später mit einer Rente über die Runden kommen“ ,,Und dann?“ ,,Sterben.“

Und das also ist  mein Leben. Es muss doch also etwas geben, was wir anstreben, etwas das bleibt, um einen (wünschenswert) positiven Abdruck in der Welt zu hinterlassen. Wir suchen nach der Aufgabe, nach unserer Bestimmung und es ist uns nicht jeden Tag bewusst, denn wir tendieren dazu, unsere Zielen aus den Augen zu verlieren.                        Als ich in ähnlicher Weise schlicht und vorhersehbar vom Lauf des Lebens erzählt hatte, konnte ich mir vorstellen, wie mein Brieffreund auf dem Nachhauseweg aus dem Fenster der Bahn schauend über meine Worte nachdachte. ,,Meaning of life“, wie er es nannte. Schließlich antwortete er mit dem Zitat: ,,It is the fate of glass to break“(Es ist des Glases Schicksal, zu brechen), womit er die Sache so ziemlich auf den Nagel hämmert- dann einrahmt, oder einfach auf ein hübsches Kissen stickt.

Vielleicht mache ich mir auch allzu viele Gedanken, um das warum, statt einfach, das zu tun, was einen glücklich macht. Denn wenn Sinn und Freude Dingen gefunden werden, dann gibt es nichts, was novh Belang sein könnte. Wenn wir also einfach, das tun, was uns glücklich macht, erfüllen wir gleichzeitig einen Sinn?

Ein Buch, das diese Suche nach dem Lebensweg und der Liebe zum Glück immer wieder anspricht und darauf zurückgreift, ist ein möglicherweise nicht ganz bekannter Klassiker von Paulo Coelho.

Im mediterranen Andalusien erzählt er von einem jungen spanischen Hirten dem zweimal ein Schatz in der Nähe der Pyramiden im Traum erschienen ist. Ein Mädchen zeigt ihm den Weg doch kurz bevor, wacht er auf. In seiner Unschlüssigkeit wendet er sich an eine Zigeunerin, diese ist ganz begeistert und verlangt einen Teil des Schatzes. Sie zeigt ihm jedoch nicht, wie er zu den Pyramiden gelangt. Kurz darauf begegnet er einem alten Mann, der sich als König behauptet und ihm als Erster von vielen seine bereits geöffneten Augen noch weiter öffnet. Er gibt ihm den Rat auf die Zeichen zu achten und lässt ihn seine Schafe verkaufen.

Der Jüngling macht sich auf den Weg mit nichts als Hoffnung und ein wenig Geld im Rucksack. Eine faszinierende Reise durchlebt er auf dem Weg zu den Pyramiden über den Gibraltar. Es verschlägt ihn auf wandernde arabische Märkte und in Glaskunstläden. Es ist eine Reise in der er Neues erkennt und lernt. Zwischen den sandigen Wüstenstürmen und den Oasen mit den tausend Palmen am Horizont, trifft er auf die Männer und Frauen der Wüste. Er riskiert und verliert und schließlich findet man sich selbst an die Reflektion des Fensters starrend. Überlegend. Gleichzeitig mit leerem Kopf und einem Haufen Hoffnng. Doch das ist nicht alles, was es braucht. Ein Ansatz-vielleicht.

Wir sollten uns jeden Morgen fragen, was wir vom Leben wollen und wie wir einen neuen Pfad entstehen lassen können. Wir stoßen nicht urplötzlich auf eine Antwort, aber in dem wir Hinterfragen, kommen wir unserem Lebensweg näher. Lasst uns nicht einfach existieren, sondern leben! Es ist schwer, ja. Es ist eine Entdeckung, ja. Jede Entdeckung verbirgt auch Gefahren, doch eine Geschichte ohne Spannung, in der immer alles gut läuft, würde ja keiner lesen wollen, richtig?

 

Viele Wege führen zum Buch: Öffentliche Bibliotheken 

Thalia

 

,,Free to Fall“ oder : Wie ich die Entdeckung meines Lebens machte

Allgemein

Wie ein vorbildlicher Blogger, der ich, denke ich, sein will, habe ich gelesen, dass es wichtig ist seinen Blog, um sich herum zu ,,bauen“. Viele denken ja man müsse sich eine Nische suchen, aber es macht den Blog doch so einzigartig, wenn er auf uns als Individuum basiert. Wir sollten uns nicht nach der Gesellschaft verbiegen, sondern uns frei in unserer Individualität entwickeln können.

Darum, oder auch ansatzweise, geht es im Buch engl. ,,Free to Fall“ dt. ,,Eden Academy“ von Lauren Miller. Vielleicht merkt man schon an den Titeln, dass das Englische viel schöner klingt als das Deutsche. Nun, ich habe es auf englisch gelesen und war fasziniert.

Die Hauptfigur ist das Mädchen Rory Vaughn. Sie hat sich an der renommierten Theden Academy beworben und ist, wer hätte es gedacht, angenommen worden. Nach lauter Tests zu Intelligenz, Kreativität und Stabilität öffnen sich alle Türen der Welt, denn wer in Theden seinen Abschluss gemeistert hat, braucht sich keine Gedanken übers Leben mehr zu machen. Gedanken und Denken an sich spielt in dieser Geschichte eine äußerst wichtige Rolle. Wir sind nämlich im  Jahr 2034, wenn ich mich nicht irre, jedfalls in dem Dreh. Eine App namens Lux wird von der ganzen Welt genutzt, denn sie dient dazu, Entscheidungen zu treffen. ,,Lux, soll ich lieber Pizza bestellen, oder doch einen Burger?“  ,,Lux, steht mir dieses Kleid besser als das Rote?“ 

Lux weiß die Antwort. Laut der Entwicklerfirma, die mit Apple vergleichbar ist, bietet Lux eine Chance auf ein besseres Leben, denn das ist dadurch viel einfacher und man verschwendet weniger Zeit in sinnloses Nachdenken.

Doch das ist ja nicht die ganze Handlung. Rory lebt mit ihrem Vater und ihrer Stiefmutter. Ihre Mutter starb bei ihrer Geburt. Als sie sich jedoch nach Theden aufmacht, fängt sie an Dinge zu hinterfragen und ergründet die wahre Geschichte ihrer Mutter und der Vergangenheit. Zuerst stutzt man, fragt sich, wie das kommt und wieso dies und jenes so ist und am Ende macht plötzlich alles Sinn.

Von geheimen Gesellschaften, verzwickten Missverständnissen und tödlichen Verwicklungen, sei es jetzt bloß einmal so hingestellt.

Mit Humor und viel viel Geheimnistuerei erzählt Lauren Miller eine unvergessliche Geschichte. 

Ich habe das Buch auf Englisch gelesen und würde es auch auf Englisch empfehlen, hoffe Deine Interesse ist geweckt, wenn Du gelesen hast, würde ich mich riesig über deine Meinung freuen. Genieß die Sommerwelle.

 

Von Literatur, Kunst und halbgeheimen Projekten

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Lieber Leser,

ich bin nun wirklich ein Neuling, was das Bloggen betrifft und so richtig hineinfuchsen, wie man das gern sagt, kann ich nicht. Meine Seite hat den Namen berlinerkunstfuerdich aber gibt es überhaupt noch Menschen, die sich für Kunst interessieren? In der Schule wird auch hinterfragt, wozu das Fach Kunst überhaupt da ist.

Literatur

Bücher sind wundervoll. Ja, jeder liest sie, wer sich bilden und entspannen will. Es gibt deshalb auch etliche Buchblogger und sogar Buchmagazine, wie zum Beispiel das Flow-Magazin.

Macht es deshalb Sinn, auch noch über Büchern und das Schreiben selbst zu schreiben? Natürlich wissen wir- es gibt so viele Meinungen wie Menschen, aber viel Sinn macht das ja nicht.

Projekt

Ich habe eine Art Projekt gestartet mit Anfang dieses Jahres. Da dieser Blog kaum gelesen wird, kann ich ohne Scheu alle meine Vorhaben und Pläne erzählen.

In meiner Schule hat man die Möglichkeit, wenn man dran bleibt, eine Arbeitsgemeinschaft zu eröffnen. Ich möchte eine Kunst AG eröffnen. (Wer hätte es gedacht)  So nun bin ich selbst schon sehr gespannt auf die ersten Stunden und Menschen, die mich erwarten.

Im Wesentlichen geht es aber nicht nur um Kunst sondern auch um Philosophie(immer geht es um Philosophie) Ja! Natürlich. Es gibt keine Auszeit in der Philosophie, keine Verschnaufpausen in der wir sie mal zur Seite legen. Den Verstand und das menschliche Handeln zur Seite legen.  Die Philosophie wird in allen verschiedenen Arten auf die Kunst angewandt. Was denkt der Künstler sich dabei, ist ja eine der berüchtigsten Fragen in der Kunst; und einer der wichtigsten. Wie das jeweilige Werk in unsere Gesellschaft passt oder nicht, wie es sie vielleicht sogar indirekt angreift. Durch Kunst findest du zu sich selbst und so auch durch Philosophie.

Der Name eines philosophischen Kinderbuches, das ich gesehen hatte, heißt: Philosophie- oder wenn es im Kopf kitzelt, was wirklich gut getroffen ist.

Es geht ums hinterfragen und in der Kunst ist es nicht anders.

Ich frage mich schon, was meine Teilnehmer darüber denken werden und was überhaupt ihre Ansichten sind. Es ist immer wunderbar andere Meinungen und Perspektiven zu sehen, da wir in unserem Leben nur selten auf andere Perspektiven achten, ja wir denken manchmal gar nicht daran, wie ein Sachverhalt von der anderen Seite aussieht. Das ist eine der schlechten Angewohnheiten des Menschen.

 

Wer es vielleicht kaum erwarten kann, wann die Fortsetzung von cigarettes kommt, so kann ich nur sagen: Bald beziehungsweise irgendwann.

Wem cigarettes nichts sagt, sollte hier reinklicken: ,,Cigarettes”